|
|
|
Die deutsche Zeichenkunst des ausgehenden 18. Jahrhunderts ist mit
Zeichnungen von J. J. Hoch, F. Kobell und J. H. W. Tischbein
vertreten.
Schwerpunkt der Ausstellung bildet jedoch die Landschaftszeichnung der
Deutschen Romantik, wobei die Dresdener Schule ein besonderes Gewicht
erhielt.
Seit Bestehen der Kunsthandlung Ralph R. Haugwitz wurden Arbeiten
dieser Schule besonders gepflegt.
Es war jedoch eine glückliche Fügung, dass es in der Kürze der Zeit
gelang, Werke von Vorläufern und Vertretern der Dresdener Romantik
zusammenzustellen, die fünf aufeinander folgende Generationen von
einander ausgebildeter Künstler, umfasst. Adrian Zingg lernte bei J.
R. Holzhalb in Zürich, später bei J. G. Wille in Paris, bevor er 1766
an die Dresdener Kunstakademie berufen wurde. Sein Schüler C. A.
Richter, war wiederum der Lehrer seines Sohnes A.L. Richter. Seine
Schüler sind mehrfach vertreten: H. Dreber, V. P. Mohn, Sophus Ruge.
Ein weiterer wichtiger Landschaftsmaler der Dresdener Schule ist Johan
Christian Dahl. Arbeiten von ihm und seinen Schülern C. R. Croll, F.
Gille, R. Kummer und E. F. Oehme sind zu sehen. Werke des
Österreichers F. Gauermann und der Schweizer F. Salathé und E.
Steiner, des Münchners A. A. Zimmermann, ein Selbstporträt des
Berliner E. Daege und eine Naturstudie des Hauptvertreters der
Nazarener F. Overbeck vervollständigen das Bild der Nördlichen
Romantik. |