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Über

Ausstellung in Paris, 22. bis 26. März 2010

Künstler

Vernissage: 24. März, ab 17 Uhr

Galerie JEAN-FRANÇOIS HEIM
134 rue du Faubourg Saint-Honoré
75008 Paris

Telefon: 0033 1 53 75 06 46 oder 0049 (0) 172 322 58 95

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Diese Ausstellung ist umfangreicher und thematisch breiter angelegt als die voraus- gegangenen. Neben Werken der Romantik sind zahlreiche Exponate anderer Epochen ausgestellt. Sechs nächtliche Seestücke des 19. Jahrhunderts bilden eine Gruppe

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für sich. Die ältesten ausgestellten Werke datieren ins 17. Jahrhundert, wie z. B. Valentin Wagners (um 1610 – 1655) Memento Mori und eine sehr feine frühe Pinsel-
zeichnung Joseph Werners (1637 – 1710) mit einem Motiv aus der Josephslegende. Im 18. Jahrhundert zeichnete A. J. Carstens (1754 – 1798) den »Zorn des Achilles«, J. D. Meyer (1713 – 1752) einen melancholischen Hirten in Italien und J.-B. M. Pierre (1714 – 1789) eine Gruppe ausdrucksstarker Charakterköpfe. Das intime Porträt Friedrich Wilhelm IV, des »Romantikers auf dem Thron« (1795 – 1858) wiederum ist ein charakteristisches Beispiel für das gewandelte Selbstverständnis eines Monarchen im 19. Jahrhundert.
Er zeigt sich beim Schreiben oder Zeichnen und ist nur an der Paradeuniform als hochgestellte Person erkennbar. Mit subtilsten Farbmodulationen des nächtlichen Himmels ragt ein Aquarell E. Hildebrandts (1817 – 1868) aus der Gruppe nächtlicher Meeresbilder hervor. Im frühen 20. Jahrhundert brachte der unbekannte Monogrammist »B. de B.« seine Begeisterung für die Fliegerei in einer dynamischen Komposition zum Ausdruck: in einem Doppeldecker braust ein Paar über den Wolken dahin.

     

 

 

Für größere Abbildungen und Werkbeschreibungen der Beispiele bitte auf die Miniaturen klicken

 

   

 

   

Sächsischer Künstler, Mitte 17. Jh.

Johann Schreiter 

Valentin Wagner 

 
 





   

o: Joseph Werner d. J.
u: August Erxleben


D oder CH, um 1790

o: Franz Kobell
u: Johann Daniel Meyer

   

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Eduard Hildebrandt

Monogrammist »B. de B.«