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EDUARD DAEGE
1805 Berlin 1883

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Selbstbildnis in jugendlichem Alter

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Öl auf Papier, 205 x 163 mm, verso: Stempel »ED« in schwarz, ligiert; von fremder Hand im 20. Jahrhundert beschriftet: »Eduard Daege - Selbstbildnis«

Zustand: frisch erhalten
Provenienz: Berliner Privatsammlung

Daege war ab 1820 Schüler der Akademie der Künste in Berlin. Ab 1823 dort im Atelier des Historien- und Bildnismalers Karl Wilhelm Wach tätig. Er spezialisierte sich auf Historien- und Genrebilder und war u. a. an den großen Aufgaben für die Wandgestaltung der Schlosskapelle und am Neuen Museum beteiligt. Als Professor an der Akademie in Berlin unterrichtete er auch im Fach des Historischen Genres und der Religiösen Historienmalerei. Von 1861 - 1874 war er Direktor der Berliner Akademie der Künste. 1869 wurde er zum kommissarischen Direktor der Wagnerschen Sammlung und der National Galerie ernannt. 1865 - 1867 gehörte er zur Zentralkommission für die Weltausstellung in Paris.