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CARL GUSTAV CARUS*
1789 Leipzig – 1869 Dresden

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Zeichner im Böhmischen Mittelgebirge, im Vordergrund eine Zeichenmappe

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Bleistift, 106 x 191 mm, bezeichnet rechts unten: »Wostrei d. 31ten Mai.«,
verso: Gebirgszüge.
Die Zeichnung entstammt einem Skizzenbuch


Unser Blatt findet in zwei Bleistiftzeichnungen des Leipziger Museum der Bildenden Künste eine Entsprechung: dem auf einem Baumstamm sitzenden Knaben (Inv. Nr. I 3678; abgebildet in: Marianne Bernhard, Deutsche Romantik Handzeichnungen; Hamburg 1974, Band 1 Abbildung 63) und den Nadelbäumen (Inv. Nr. I 3677). Stilistisch und zeichentechnisch fügt sich der »Zeichner im Böhmischen Gebirge« schlüssig in diese Gruppe. Überdies sind alle drei Blätter in derselben Schrift und Abfolge von Kürzeln mit Orts-, Tages- und Monatsangaben versehen.

Carus war häufig in Böhmen: Für die Jahre 1818, 1820, 1821, 1822,1827,1837, und 1841 lassen sich Wanderungen dorthin nachweisen. In Eger, unweit von Aussig, war er nach- weislich im Juli 1821.