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JOSEPH VON FÜHRICH
1800 Kratzau (Böhmen) – 1876 Wien

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Das Gebeth des Herrn
Neun Bleistiftzeichnungen zum Vaterunser

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Vorzeichnungen für die richtungsgleichen Radierungen der neunteiligen Folge »DAS GEBETH DES HERRN«, die 1826 in Prag bei P. Bohmanns Erben erschien.

Bleistift auf Bütten

0. »Das Gebeth des Herrn« etc. 203 x 182 mm (Motiv), 247 x 213 mm (Blatt),

1. »Vater unser.«202 x 182 mm (Motiv), 247 x 214 mm (Blatt),

2. »Geheiliget werde dein Name« 201 x 181 mm (Motiv),245 x 211 mm (Blatt),

3. »Beikomme uns dein Reich.« 201 x 183 mm (Motiv), 246 x 215 mm (Blatt),

4. »Dein Wille geschehe« 200 x 182 mm (Motiv), 246 x 214 mm (Blatt),

5. »Gib uns unser tägliches Brod.« 200 x 183 mm (Motiv),246 x 214 mm (Blatt),

6. »Vergib uns unsere Schuld.« 202 x 183 mm (Motiv), 245 x 215 mm (Blatt)

7. »Führe uns nicht in Versuchung« 202 x 182 mm (Motiv), 247 x 215 mm (Blatt)

8. »Erlöse uns vom Uibel.« 199 x 182 mm (Motiv), 245 x 215 mm Blatt

Herkunft:
Berliner Privatsammlung

Führichs graphische Folgen und Illustrationszyklen nehmen eine zentrale Stellung in
der deutschen Romantik ein. Nach den Verbildlichungen von Goethes »Hermann und Dorothea« und Bürgers »Wilden Jäger« radierte Führich 1826 das Vaterunser.
Abgesehen von der Schulung an altdeutscher Graphik, besonders an Dürer, ist der
Einfluß von Peter von Cornelius sichtbar.

Literatur:
Hans Geller, Das Gebeth des Herrn - Neun Bleistiftzeichnungen zum Vaterunser (mit unseren Blättern als Faksimiles), Berlin 1958