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Bleistift, 229 x 349 mm,
verso in Bleistift von fremder Hand bezeichnet: »Heinrich Reinhold –
1790 - 1825 – Südliche Landschaft beim Meer- Blei« sowie mehrere
Inventarnummern: »44642/gf« und »u/H7/WC« und »3«
Zustand: frisch erhalten.
Provenienz: H. W. Fichter, Frankfurt am Main, Brandenburger
Privatsammlung
Zunächst Schüler der Dresdner Akademie setzte Reinhold sein Studium
1807-1809 an der Akademie in Wien fort. 1809 - 1814 hielt er sich in
Paris auf, wo er im Auftrag Vivant Denons (1747 – 1825) als
Kupferstecher an einem Werk über Napoleons Feldzüge beteiligt war. In
die Jahre 1814 - 1819 fiel ein zweiter Wienaufenthalt. Ab Spätherbst
1819 bis zu seinem Tode lebte er in Rom. Mit J. A. Koch (1768 – 1839)
und J. Schnorr von Carolsfeld (1794 – 1872) war er freundschaftlich
verbunden. Erst hier wurde er zu einem Landschaftsmaler und -zeichner.
Über Reinhold urteilte J. Schnorr von Carolsfeld 1824 wie folgt:
»Unter den jüngeren Landschaftsmalern steht Reinhold ohne Zweifel an
der Spitze. Sein Talent,...., entfaltet sich jetzt zusehends.«
Literatur: Ausstellungskatalog Heinrich Reinhold (1788 - 1825) -
Italienische Landschaften - Zeichnungen, Aquarelle, Ölskizzen und
Gemälde; Gerhard B. Winkler (Biographische Skizze), Kunstgalerie Gera,
Gera 1988. S. 82 (Nachtrag): Kat.-Nr. 203, Abbildung S. 287
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