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Feder in Rotbraun ebenso laviert teilweise über Bleistiftvorzeichnung,
Einfassungslinie in Schwarz, 282 x 549 mm, Wasserzeichen: Lilienwappen, rechts
unter der Einfassungslinie signiert: "Julius Heinrich Schwartze"
Zustand: zwei Vertikalfalten, eine davon ca. 10 mm eingerissen, sonst frisch
erhalten
Schwartze war Architekt, Schüler Longuelunes, 1752 Nachfolger Knöffels als
Oberlandbaumeister, führte das Dresdner Rokoko auf den Höhepunkt: Palais und
Garten Moscynska, Brühlsche Kleinbauten, Katholische Hofkirche, Erhöhung und
Vollendung des Turmes, 1752-55, Taschenbergpalais, Westflügel, 1756,
Kapelle,1756 ff., Palais Schönburg, vor 1756 ff, Palais Cosel, Umbau,
Aufstockung, Anbau der Seitenflügel, Festsaal, 1762 ff. Aus: Fritz Löffler,
Das Alte Dresden, Dresden 1962, S. 404 – 405.
Nach der Verwüstung Dresdens 1760 lieferte Schwartze Entwürfe für einen
Bebauungsplan, führte eine Zeitlang auch die Aufsicht über die Malerakademie.
Lor. Zucchi stach nach Zeichnungen von Schwartze (siehe T.B., Bd. 30 S. 367).
In der Albertina (Wien) befindet sich eine großformatige Vedute der
Augustusbrücke von Johann Alexander Thiele (1685 Erfurt - 1752 Dresden) die
eine ähnliche bauliche Situation wiedergibt (Inv. 3830), ca. 310 x 1000 mm,
abgebildet in: Kat. Die Albertina und Das Dresdner Kupferstichkabinett, Dresden
1978, S. 166, Abb. 193.
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